TDI Symbol

Was genau bedeutet Diesel – Eine einfache Erklärung

Golf 1.6 GTD – Der Klassiker

Der Moderne Diesel entsteht mit dem Golf.
Wenn auch mit einem Relativ kleinen Hubraum, hat der Golf 1.6 GTD Anfang der 80 er Jahre eine sehr hohe Leistungsausbeute, vor allem Gegenüber anderen Dieselmotoren, die oft ohne Turboaufladung angeboten wurden.
Das Geheimnis des Golf GTD Motor lag in der Turbo Aufladung.
Es erhöhte das Drehmoment und machte die Fahrt einfacher und sehr viel angenehmer.
Wie alle PKW Dieselmotoren dieser Zeit hatte auch der Golf eine Indirekte Einspritzung mittels einer Bosch Einspritzpumpe.
Der Diesel wurde nicht direkt in die Brennkammer gespritzt, sondern in einer sog. Vorkammer wo sich der Diesel vorwärmte.

golf 1 klassiker

Direkt Einspritzung – Sinnvoll?

1988 leitet Fiat den Weg der PKW Diesel Direkt Einspritzer.
Der 1. Serien PKW Diesel Motor mit Direkteinspritzung wurde in ein Fiat Croma (Verkaufsbezeichnung: Fiat Croma Turbo D i.d.) eingebaut.
Der Motor war ein 1.930 cm³ Turbo Diesel Vierzylinder, der von einer Bosch Einspritzpumpe versorgt wurde.
Leistung, Beschleinigung und Verbrauch wurden deutlich verbessert.
Bedingt durch die schlechten Abgaswerte, die starken Vibrationen und der sehr Hohe Geräuschpegel, der Motor war damals noch nicht gekapselt, bekam der Fiat Direkteinspritzermotor für Deutschland keine Zulassung.
Er wurde in Europa vor allem in Italien und Frankreich angeboten.

Commonrail – bitte was?

Heute benützen fast alle Autohersteller dieses Direkt Einspritzsystem, das in den 80 er Jahren von Fiat erfunden wurde, jedoch für die Serienreife an Bosch und Delphi verkauft wurde.
1998 wird der erste Serien PKW mit Commonrail Direkeinspritzung in einem Alfa Romeo 156 vorgestellt.

Registeraufladung – Die Neuauflage

BMW bietet in der Neusten Diesel Generation eine Registeraufladung an.
Unter Registeraufladung versteht man, dass man nicht mit einem Abgasturbolader den Luftbedarf des Motors abdeckt, sondern mit mehreren.
Im unteren Leistungs und Drehzahlbereich des Motors ist eine ATL-Grupppe zugeschaltet, mit steigender Last werden zusätzliche Ladergruppen parallel dazu geschaltet.
Damit wird erreicht, dass die Ladergruppe jeweils mit voller Drehzahl und gutem Wirkungsgrad arbeitet.
Insgesamt führt das zu einer Verbesserung des Betriebsverhaltens des Motors (kein „Turboloch“) und niedrigerem Verbrauch.
Statt eines Minimums des spez. Verbrauchs im Motorkennfeld (Muschelkurven) hat man soviele, wie es ATL-Gruppen gibt.
Entwickelt wurde dieses Verfahren in den 80er Jahren von der MTU-Friedrichshafen.

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